Vereint und doch getrennt? SUPERillu: Eine Bilanz nach 35 Jahren Einheit
Shownotes
Wenn sich Karsten und Marc im Auto darüber streiten, ob man besser über Kassel oder „den Osten“ fährt , kann das nur eines bedeuten: Wir müssen über die Deutsche Einheit reden! Oder zumindest darüber, warum der Westen immer noch so ungern rüberfährt . 🚗💨
Zu Gast ist Stefan Kobus, der Mann, der als gebürtiger „Wessi“ seit fast 25 Jahren den Chefredakteurssessel der **Superillu **besetzt . Er erklärt uns, warum sein Heft im Osten bekannter ist als Heino und warum man im Osten besser nicht durchs Schlüsselloch guckt. 🕵️♂️🚫
**Warum ihr diese Folge nicht verschlafen solltet (im Gegensatz zu Stefan): ** • Der Lambrusco-Zwischenfall: 🍷😴 Wie schafft man es, den Mauerfall 1989 komplett zu verpennen? Stefan Kobus beichtet seine Jugendsünde: Ein Kloster in Rom, eine durchzechte Nacht und drei Flaschen Lambrusco waren schuld .
• Kein Sex, bitte – wir sind Ossis: 📵👙 Warum die Superillu anfangs mit „Sex & Crime“ scheiterte und warum Voyeurismus bei Lesern, die 40 Jahre bespitzelt wurden, für echte Aggressionen sorgt .
• Der letzte Dinosaurier: 🦕🗞️ Während es im Westen die Zeitschriften immer schwerer haben, ist die Superillu die letzte überlebende „Wundertüte“ – eine Mischung aus Spiegel, Bunte und Stern, die eigentlich gar nicht funktionieren dürfte, es aber tut .
• Die Einbahnstraße: 🛑🤔 Jeder Ostdeutsche war schon im Westen, aber nur jeder dritte Westdeutsche im Osten – haben die Wessis Angst vor der Zone oder finden sie nur den Weg nicht? .
PRINT IS NOT DEAD! 🤘 – und die Superillu ist das „Coca-Cola des Ostens“ . Schnallt euch an für eine Fahrt durch 35 Jahre Einheit, ganz ohne Stau! 🚦🚀
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00:00:03: Zu Kasten, das war wirklich ein schönes Wochenende im Bremen.
00:00:07: Hat dir das gefallen bei mir?
00:00:07: Ich habe mir
00:00:08: gut gefallen, ja.
00:00:09: Es war auch gar nicht so weit weg von meinen Eltern.
00:00:11: Das stimmt.
00:00:11: Das stimmt.
00:00:12: Aber
00:00:13: guck mal da vorne.
00:00:14: Ja, guck doch mal.
00:00:16: Siehst du doch schon, wenn du hier deinen Kartenprogramm aufmachst, da überkasseln und so, ist wieder dicht alles.
00:00:22: Wie ein Kartenprogramm, ich fahre nach
00:00:23: Gefühl.
00:00:24: Ja.
00:00:25: Siehst du?
00:00:25: Und deswegen
00:00:26: wäre
00:00:27: es jetzt nach Gefühl jetzt auch mega in Stau gefahren.
00:00:28: Deswegen würde ich empfassel
00:00:30: durch.
00:00:30: Klar, Kasseler Berg und so.
00:00:31: Ja,
00:00:31: aber lass uns doch über den Osten
00:00:33: fahren.
00:00:33: Über den Osten?
00:00:34: Ja,
00:00:34: über den Osten.
00:00:36: Also jetzt, weil du das einfach, weil du mir den Osten zeigen willst oder weil du meinst, dass die Asi im Dicht
00:00:41: ist.
00:00:41: Ich fahre die Strecke relativ häufig
00:00:43: und über den Osten geht's mal besser.
00:00:44: Aber das müssen wir mal langsam einig werden, weil da kommt schon die Schilder, wo wir raus sind.
00:00:48: Lass uns,
00:00:49: lass uns hier...
00:00:50: Also weiter.
00:00:50: Ja, ja,
00:00:51: genau.
00:00:53: Guck mal hier, hier Helmstedt,
00:00:54: okay?
00:00:55: Da sind wir.
00:00:55: Guck dir mal den Turm da an.
00:00:57: Ja, das schöne
00:00:57: Turm.
00:00:57: Krasse Nummer gewesen.
00:00:58: Stell dir mal vor, da war die Grenze und da muss es durch die Grenzkontrolle.
00:01:03: Ja, das ist schon ganz schön lange her.
00:01:05: Nix.
00:01:05: Ich
00:01:07: war relativ schnell im Osten.
00:01:09: Mein
00:01:10: Vater war dabei.
00:01:12: Vor Fahrrad in.
00:01:13: Vor Fahrrad in.
00:01:15: Ja, wo war da?
00:01:16: Hier sieht's.
00:01:16: Würdest du mal nicht so dicht auffahren?
00:01:17: Ich mag das nicht, wenn du mal so dicht aufhörst.
00:01:19: Ich fahre überhaupt nicht dicht auf.
00:01:20: Ja, immer das Akro immer
00:01:21: ja voll.
00:01:21: Ich
00:01:21: fahre, ich bin total
00:01:22: entspannte Autofahrer.
00:01:23: Ne, überhaupt nicht.
00:01:24: Kann ich TÜV-Pakete
00:01:24: lesen.
00:01:25: Dann ist es wohl zu dicht.
00:01:27: Ich fahre nicht dicht auf, das ist viel zu befährend.
00:01:29: Ich
00:01:29: fahre nicht mal zu schnell.
00:01:31: Ich
00:01:31: fahre relativ schnell drüben, weil mein Vater war bei der Bundeswehr.
00:01:34: Da waren wir direkt nach Mauerfall.
00:01:36: Ist der da schon rüber?
00:01:38: Und war da stationiert und dann haben wir den mal besucht.
00:01:40: Das ist ja super.
00:01:42: Interessiert ihr auch oder nicht?
00:01:43: Ja doch,
00:01:43: doch, erzähl mal.
00:01:44: Du machst wieder einen auf Osten, Osten, Osten.
00:01:46: Und wenn wir dich ein paar Geschichten erzählen, machst du wieder zu.
00:01:48: Na, ich sehe immer noch, dass selbst nach thirty-fünf Jahren Ost und West noch nicht in allen Bereichen zusammengewachsen
00:01:55: sind.
00:01:57: Ganz ehrlich.
00:01:58: Das ist ein ähnliches Thema wie neulich bei der Myself.
00:02:03: Da war die Meinung bei uns bei nur anders.
00:02:05: Ich glaube, dass uns alles nur von draußen größer gemacht
00:02:09: hat.
00:02:09: Ich glaube schon, dass die Ostdeutschen oftmals immer noch von dem Gefühl geplagt sind.
00:02:17: dass nichts gut war, was sie geschaffen haben, weil die Wessis nichts Besseres zu tun hatten, als alles wegzureißen, was
00:02:23: man im Osten
00:02:23: geschaffen hat.
00:02:24: Ja, aber guck mal, selbst vor uns, wir arbeiten mit so vielen Leuten zusammen, die im Osten geboren worden sind.
00:02:29: Da spürst du das doch gar nicht.
00:02:31: Also warum hast du das Gefühl, dass es so ist?
00:02:33: Das ist aber wohl ein Unterschied, ob ich im Osten geblieben bin und versuche, mich da durch die Infrastruktur jobmäßig irgendwie durchzuschlagen oder ob ich den
00:02:41: Weg gemacht habe.
00:02:41: Was ist denn jetzt die Infrastruktur?
00:02:43: Also
00:02:43: alles neu, alles neu gemacht.
00:02:46: Ja,
00:02:47: weil das ist ja wieder so total vorurteilsgeprägte Scheiße.
00:02:54: Lass uns mal einen Fachmann holen.
00:02:55: Lass uns mal mit jemandem reden.
00:02:57: Wer fällt
00:02:58: da schon jemand ein?
00:02:58: Wer fällt denn da ein?
00:02:59: Wer fällt jemand ein, der sehr lange schon im Ost wohnt und für die Ostdeutschen schreibt?
00:03:05: Guckst du wieder groß mit deinen großen Augen?
00:03:07: Ja.
00:03:08: Wer kann das denn sein?
00:03:09: Ich weiß nicht.
00:03:10: Lass mich mal machen.
00:03:12: Also was ist denn jetzt?
00:03:13: Jetzt
00:03:13: muss ich jetzt lang.
00:03:14: Wieso?
00:03:15: Wir sind doch jetzt schon Helmstein.
00:03:17: Einfach
00:03:17: weiter oder was?
00:03:18: Einfach weiter.
00:03:19: Mein Gefühl.
00:03:21: Mein Gefühl sagt uns erwarten ganz viele Baustellen auf der Strecke.
00:03:23: Auf der Strecke.
00:03:23: Wir werden gar keine Baustellen.
00:03:25: Wir werden zügiger da sein, als du geblaufen möchtest.
00:03:29: Ich find das gut.
00:03:29: Kannst du vielleicht
00:03:31: noch eine Name-Dropping machen?
00:03:33: Lass dich
00:03:34: überraschen.
00:03:35: Herzlich willkommen bei Undercover.
00:03:41: und ihren Köpfe dahinter.
00:03:45: An den Mikrofonen sitzen die ausgewiesenen Vertriebsexperten und selbsternannten Printliebhaber Mark Oliver Bender und Carsten Reisner.
00:03:56: Zusammen diskutieren sie kontrovers über Aktuelles aus der Welt der Medien.
00:04:01: Immer wenn sie sich nicht einigen können, laden sie Experten zum Interview ein.
00:04:07: Freut euch jetzt auf die neue Folge Und begleitet uns hinter die Kulisse der Medienbranche.
00:04:13: Am Ende geht für beide immer.
00:04:16: Print is not dead.
00:04:19: Hallo, lieber Marc.
00:04:20: Karsten,
00:04:21: du schaust gut aus heute.
00:04:22: Danke.
00:04:22: Hab mir viel Mühe gegeben.
00:04:23: Ich möchte ja, da du mir immer gegenüber sitzt, möchte ich natürlich auch ein schönes Bild liefern.
00:04:29: Ist mir offensichtlich gelungen.
00:04:30: dann heute.
00:04:30: Das
00:04:30: ist ja sehr gut gelungen.
00:04:31: Warnimmst
00:04:32: du es freut mich natürlich.
00:04:33: Ja,
00:04:33: da sind wir heute einer Meinung.
00:04:35: Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind.
00:04:36: Nein,
00:04:37: wir waren auch bei diesem Thema nicht einer Meinung.
00:04:39: Und zwar, ob es wirklich noch diesen Unterschied gibt zwischen Ost und West.
00:04:43: Warum haben wir uns dem Thema gewidmet?
00:04:44: Fünfunddreißig Jahre deutsche Einheit.
00:04:46: Ist noch nicht lange her.
00:04:47: Nee,
00:04:47: ist noch nicht lange her.
00:04:47: Genau.
00:04:48: Und trotzdem ist dieses Thema immer und immer wieder da.
00:04:51: Aussi und diversis.
00:04:54: Das ist richtig.
00:04:55: Und bevor wir uns wieder streiten, das Thema scheint nicht weg zu sein.
00:04:58: Es taucht immer wieder auf in den Köpfen, in den Medien, in der Politik.
00:05:02: Und deswegen haben wir heute einen Gast bei uns.
00:05:05: Ich glaube, es gibt keinen besseren Gast, der uns da aus dieser Patsche helfen kann.
00:05:08: Mark, oder?
00:05:10: Also, nicht überrascht,
00:05:11: ne?
00:05:11: Ich hab bewusst nichts gesagt, weil ich dir zu einhundert Prozent zustimme.
00:05:14: Also, wir haben ja eigentlich den Experten.
00:05:16: Genau.
00:05:17: Und zwar haben wir heute zu Gast den Chefrelektör der Super-Elo.
00:05:20: Die Super-Elo, die wahrscheinlich kaufstärkste Zeitschrift in dem Osten unserer Republik.
00:05:26: Wir begrüßen ganz herzlich den Stefan Kubus.
00:05:29: Schön, dass du da bist.
00:05:30: Stefan, Willy Brandt hat mal zu einem Neunzig noch gesagt, es wächst zusammen, was zusammen gehört.
00:05:34: Ich hoffe, du kannst uns helfen dabei, diese Frage zu beantworten.
00:05:37: Insbesondere auch, was die Super-Elu-Roller eingeht.
00:05:39: Ja, das
00:05:40: ist ja das Schöne.
00:05:41: Das ist ja das Schöne, dass wir das auch noch besprechen können.
00:05:43: Ja, genau.
00:05:44: Also herzlich willkommen, Stefan.
00:05:45: Schön, dass du bei uns bist.
00:05:46: Ja, hallo, schönen guten Tag.
00:05:47: Und ich versuche sehr, sehr gerne ein bisschen Lichter in das Dunkel zu bringen und euren Zwischen etwas zu entzerren.
00:05:54: Zum Einen, wir sind nicht wahrscheinlich... ... die kaufstärkste Zeitschrift, sondern wir sind das in der Tat.
00:06:00: Wir sind seit ... ... thirty-fünf Jahren Marktführer in Ostdeutschland.
00:06:03: Wir haben eine Markenbekanntheit von ... ... sechso-neinzig Prozent aktuell, glaube ich.
00:06:06: Das ist recht hoch.
00:06:07: Ja, das ist recht hoch, also ...
00:06:09: Da kommt ja nur noch Haino ran, wahrscheinlich.
00:06:10: Wir sind das Coca-Cola-Ostdeutschland-Zeichen-Haino.
00:06:14: Und zu deinem Einwurf von dem Willy Brandt.
00:06:18: Es ist schon viel zusammengewachsen, das ist richtig.
00:06:21: Aber es ist auch noch viel Luft nach oben, so meine Erfahrung.
00:06:25: Okay.
00:06:26: Das werden wir nachher noch, glaube ich, tiefer besprechen können.
00:06:29: Stefan, bevor wir das tun, erzählen wir uns mal ganz kurz.
00:06:32: Wer ist der private Stefan?
00:06:34: Der private Stefan ist ein Moselana.
00:06:37: Ich bin gebürtig ein Ostrier an der Mosel.
00:06:39: Ich war da ganz normal im Schule, Abitur, danach bei der Bundeswehr, das musste man damals noch, wird ja heute gerade wieder heiß diskutiert.
00:06:47: und dann wollte ich immer schon diesen wunderbaren Beruf des Journalisten ergreifen.
00:06:51: Ich habe es dann auch geschafft, ich habe Journalismus studiert und zwar in Fribourg in der Schweiz und bin mit meinem Studium Justamente fertig geworden als die Mauerviel, kleine Petites am Rande.
00:07:04: Ich, der Chefratör der Superilu, hat den Mauerfall verschlafen.
00:07:07: Warum?
00:07:08: Warum habe ich das?
00:07:09: Wenn ich das kurz erzählen darf, könnte interessant sein.
00:07:12: Wir waren auf Studienreise mit unserem Studiengang in Rom zu Radiowatikanen.
00:07:17: Wir haben ein Forschungsauftruf für Radiowatikanen gemacht als Journalisten, Schüler und waren dann eben in Rom und haben dort, wie das damals zumindest in Usus war, in einem Kloster übernachtet.
00:07:27: Dieses Kloster hatte den Vorteil, dass es sehr günstig war.
00:07:30: Aber der Nachteil, dass es um zehn Uhr abends Türen zugeschlossen hat.
00:07:34: Ja, Licht aus.
00:07:35: Wir Studenten waren natürlich um zehn Uhr abends nicht...
00:07:38: Das hätte ich jetzt gerade gesagt.
00:07:40: ...als wir haben vier Nächte durchgemacht.
00:07:42: Ganz deutlich zu sagen.
00:07:43: Wir sind dann in der Nacht vom Zehnten auf den elften November mit dem Nachzug Rom-Meiland-Bern-Fribour gefahren.
00:07:52: Und morgens um fünf fahren wir den in Fribourg.
00:07:55: Und das kann sich heute wahrscheinlich keiner mehr vorstellen, aber es gab damals keine Smartphones, es gab auch keine Breaking News, es gab auch keine Video-Wolz am Bahnhof, da war tote Hose.
00:08:03: Ich kam halt um fünf Uhr an mit den berühmten drei Flaschen Lamprosko, die wir im Abteil noch gelernt hatten und war ehrlicherweise ziemlich müde.
00:08:12: Bin ja meine Studentenbutze, hab mal runter geschlafen und bin dann um elf Uhr.
00:08:17: hochgeschreckt, weil ich Vorlesung hatte und bin in die Uni gestürzt.
00:08:20: Und wir hatten gerade die Lehrstunde darüber, wie man Agenturmeldungen, Tickermeldungen kodiert.
00:08:27: Und dann sagte der Lehrer, ja, und also solche brandaktuellen Meldungen, wie die vom Mauerfall gestern, werden halt mit drei Xen oder so gekennzeichnet.
00:08:36: Ich guckte so und dachte, schuldig, den Ausdruck will der mich verarschen.
00:08:40: Und wir hatten aber ein Mädel aus der DDR bei uns im Semester.
00:08:43: Und die war nicht da.
00:08:44: ... stupste mein Nebemann.
00:08:46: Sonst sagt er, ... ... ja, gestern ist die Mauer.
00:08:48: Er sagt, was bitte?
00:08:49: Ich bin dann aufgesprungen, runter gelaufen ... ... in die Mensa und saß dann drei Tage vom Fernseher.
00:08:53: So habe ich der Mauerfall erlebt ... ... und ja, nach dem Studium habe ich dann in Hamburg gearbeitet, ... ... um zur Sprungsfrage zurückzukommen.
00:08:59: Zwölf Jahre lang ... ... und bin dann, ... ... zwei Tausend drei, ... ... zur Superillo bekommen, ... ... wo ich heute ... ... noch bin, seit fast ... ... fünfundzwanzig Jahren jetzt.
00:09:07: Wahnsinn, lange Zeit.
00:09:08: Ja.
00:09:08: Und ... ... kannst du das ein bisschen näher ausmachen?
00:09:10: Wie bist du zur Superillo kommen?
00:09:11: Ist es ja eigentlich ... Also weiß ja nicht, ist das untypisch, weiß man nicht, aber... Ein Wessi macht ein Aussieprodukt?
00:09:17: Ja, das war eher Zufall, wie das manchmal so ist in unserem Job.
00:09:20: Also ich war im Bauerverlag bei der Konkurrenz zur Superilo, die es damals gab.
00:09:25: Das hieß unsere Illustrierte, hieß dieses Blatt.
00:09:27: Der Bauerverlag hat zugeschaut, was der Bordervalag macht, das passierte öfter.
00:09:31: Und die Superilo war erfolgreicher Markt.
00:09:33: und dann hat der Bauerverlag gesagt, wir ziehen eine Zeitschaft nach, die es aber nie geschafft hat, der Superilo das Wasser abzugraben und die nach einem Jahr wieder eingestellt wurde.
00:09:41: Dann bin ich aber bei Bauer geblieben, wie gesagt, zwölf, dreizehn Jahre.
00:09:44: Und dann war irgendwann dann das Engagement dort zu Ende.
00:09:47: Auch das passiert manchmal im Leben.
00:09:49: Und an dem Tag, als ich dort ausgeschieden bin, rief mich ein alter Chefredakteur an, aus der Bauer verlackt, der mit Jochen Wolf, den damaligen Chefredakteur, der superilo befreundet war, und sagte, Mensch, ich habe gehört, du bist jetzt quasi auf dem Markt und du könntest doch vielleicht mal vorbeikommen und uns mal ein bisschen helfen.
00:10:05: Wir wollen ein paar Sonderhefte machen, vielleicht auch was für junge Leute.
00:10:08: Und du warst da mal Chefredakteurentwicklungsabteilung, magst du dich mal nach Berlin kommen und ... Das sag ich, ich bin eh gerade auf dem Weg nach Berlin, weil meine Dame Lebensgefährtin in Berlin lebte.
00:10:18: Und dann bin ich dahin gefahren und war mit den beiden Jungs ein Bier trinken.
00:10:22: Und am nächsten Tag saß ich dabei der Superilu und bin dann auch immer weggekommen.
00:10:27: Lambursko, Lambursko, Bier.
00:10:29: Ja, also ...
00:10:30: Heute, heute nur Kaffee.
00:10:32: Heute
00:10:32: nur Kaffee und Grüte.
00:10:33: Nein, also, das war, das war echt ganz witzig.
00:10:36: Und das war wirklich auch ein Zufall.
00:10:38: Natürlich war mein Vorteil, dass ich ein bisschen schon durch diese Bauerzeitschrift ... Einblicke in die Ostwelt und die Ost-Editität hatte.
00:10:46: Die war aber lange nicht so tief und tiefschürfend wie die Superilo, weil in Hamburg hat man damit das gemacht, was viele heute noch tun.
00:10:54: Sie denken, sie können vom Westschreibtisch den Osten missionieren und über den Osten schreiben.
00:11:00: Und das geht nicht.
00:11:01: Die Superilo saß in Berlin, damals noch in Berlin-Ost, Alexanderplatz, in den alten ADN-Räumen.
00:11:06: Und das war was ganz anderes.
00:11:07: Und für mich war das eine völlig neue Welt, ehrlicherweise.
00:11:09: Ich war so ein typischer Wessi, bin aufgewachsen in den Siebziger, Achtziger Jahren, drei in Achtziger Bittur gemacht.
00:11:16: Da gab es halt noch die Mauer und den Kalten Krieg.
00:11:19: Und Ostdeutschland war ganz, ganz, ganz weit weg.
00:11:21: Ich war auch nie in Ostberlin und wusste nicht, was haben die da für Künstler, was haben die da für Filme.
00:11:27: Das sind halt die Ostdeutschen und wir waren die Westdeutschen.
00:11:29: Und deswegen war es auch ganz spannend, dann für mich mal die andere Seite dieses Landes kennenzulernen.
00:11:34: Jetzt hast du es eben schon gesagt, den Namen genannt Jochen Wolf.
00:11:37: Das war der erste Chefredakteur bei der Super-Elu.
00:11:40: Auch kein Ostsy.
00:11:43: Wir sagen ja mal Ostsy und Wessi, glaube ich dürfen wir diesen Podcast noch machen.
00:11:46: Also es war ein Bayer, genau.
00:11:48: Dann kam nach Jochen Wolf, der glaube ich sehr, sehr lange Chefredakteur war, tatsächlich eine Ostsy aus Leipzig, kam der Robert Schneider.
00:11:56: Und dann hast du übernommen.
00:11:57: Genau.
00:11:59: Wie war das für dich?
00:12:00: Gut, du warst vorher schon bei der Super-Elu, aber gab es trotzdem So auch von den Leserinnen und Lesern Skepsis.
00:12:07: Jetzt kommt da der nächste Wessi, der meint, uns erzählen zu können, wie es funktioniert.
00:12:11: Oder hat das alles der Jochen Wolf schon so ein bisschen abgefedert in der Zeit?
00:12:15: Ja, ja, das hat der Jochen alles abgefedert.
00:12:18: Für die Menschen spielt es keine große Rolle, ob das jemand aus dem Osten oder Westen betreibt und macht und schreibt, sondern, dass er den Menschen auf Augenhöhe begegnet.
00:12:25: Und das ist auch das Erfolgsgeheimnis der Super-Elo, dass wir nicht über die Menschen in Ostdeutschland schreiben, sondern für die Menschen in Ostdeutschland.
00:12:33: bilden deren Lebenswirklichkeit ab.
00:12:35: Und wenn du deine Handwerk kannst, dann ist es völlig egal, was in deinem Pass steht, wo du geboren bist.
00:12:39: Du musst halt eben dich den Sorgen nöten, Freuden, Schicksalen der Menschen widmen und darüber schreiben.
00:12:45: Und das hat der Jochen sehr, sehr früh erkannt.
00:12:48: Es gab ja auch einen Wandel in den ersten Jahren, der Superilo von den ersten Cover-Geschichten, die ja noch sehr viel mit Sex und Crime zu tun hatten.
00:12:56: Damals wussten wir auch nicht so ganz genau.
00:12:58: Was muss man diesen Menschen in Ostdeutsch jetzt anbieten?
00:13:00: Sie kannten ja keine freie Presse.
00:13:02: Sie hatten halt eben nur ihr Parteiorgan und ein, zwei Zeitschriften.
00:13:06: Und da meinte man halt eben, okay, mit viel Sex und Crime geht es.
00:13:10: Und rückwärtsgerichte Geschichten, was das Politbüro alles verboren hat.
00:13:13: Und dass alles Mist war und dass der Staat furchtbar war und und und.
00:13:18: Und das ist dann sehr, sehr schnell in die Hose gegangen.
00:13:20: Ja, und dann hat der Jochen die Ägide für die Sohbeile rausgegeben, die Menschen in Ostdeutschland die hatten.
00:13:25: Zum Teil auch ein ganz normales Leben, auch wenn es dann bei Plattensee endete.
00:13:29: Aber die haben gelacht, geliebt, geliebt, die hatten ihre Künstler, ihre Stars.
00:13:32: Und darüber müssen wir schreiben in Superelo.
00:13:35: Diese Attitüde, alles, was aus dem Osten kam, muss erstmal verschwinden und alles, was aus dem Westen ist, ist gut.
00:13:43: Ist ganz schnell zerstoben wie ein Seifenplatz.
00:13:46: Als du da in diese Funktion gekommen bist oder generell, wie war damals dein Blick als Westdeutscher auf den Osten?
00:13:52: Du bist ja dann schon quasi etabliert gewesen bei der Super-Elu, hat das genug Zeit, glaube ich, dann auch so ein bisschen das Ostdeutsch-Lebensgefühl zu atmen.
00:14:00: Ich glaube es ist ja so ein großes Problem, finde ich ja.
00:14:03: Ein Stand eben auch darum, dass man... den Leuten das Gefühl gegeben hat im Osten, alles was ihr vorher gemacht hat, hatte keinen Wert, sondern nur das, was das im Westen kommt.
00:14:10: Aber wie war dein Blick damals auf den Osten?
00:14:13: Ich musste das natürlich erst lernen.
00:14:14: Also zum Teil war mein Blick ganz genauso.
00:14:17: Ich dachte am Anfang, die müssen jetzt alle wahnsinnig froh sein, dass dieses Märtyrium vorbei ist und sie endlich die Westen mal gab und alles gut ist.
00:14:24: Und man hat das relativ schnell gemerkt, dass die Menschen doch ein bisschen anders ticken.
00:14:29: Sie mussten zwar diesen Bruch in der Biografie verarbeiten und das tun sie.
00:14:33: Zum Teil heute noch und haben auch heute noch Probleme damit.
00:14:36: Und das war für mich schwer vorstellbar, wie man sich fühlt, wenn dein ganzes vorheriges Leben auf einmal weggewischt wird, nicht mehr da ist und nichts wert gewesen sein sollte.
00:14:46: Ja, das ist ein Riesenproblem.
00:14:47: Ich glaube, es ist auch ein Riesenproblem für viele, viele Westdeutsche, das zu verstehen.
00:14:52: Das ist das eine.
00:14:53: Und zum anderen musste ich mich... Ja, lange, lange Zeit.
00:14:57: Fast ein Jahr habe ich mir jeden Abend immer so Jahresbände der Superelok schnappt und habe die so ein bisschen durchgeblättert, um auch die ganzen Künstlerstars, weil die Sportler ein paar kannte man halt eben, aber ein Frank Schöbel, eine Ute Freudenberg, die waren mir völlig unbekannt.
00:15:10: Wir kannten Kai Pflaumen und Wolfgang Stumpf, weil sie Westfernsehen kamen.
00:15:14: Und ja, das war eine ganz spannende Zeit.
00:15:16: Und der Rest war halt die Erkenntnis.
00:15:19: dass diese Menschen nicht anders ticken, wie wir auch möglicherweise, auch medial, dass sie das Informationen brauchen, was der Osten natürlich viel, viel mehr braucht als der Westen am Anfang.
00:15:29: ... waren Ratgebergeschichten, ... ... es zogen Heerschaden ... ... von unseriösen Versicherungsvertretern ... ... und Gebrauchtwagen entlang ... ... durchs Land und haben die Menschen ... ... über den Tisch gezogen ... ... und Mietverträge ... ... und die Rückforderung von irgendwelchen ... ... Wessis, die dann vor der Tür stand, ... ... sagen, ey, das ist eigentlich mein Haus ... ... und all diese Dinge ... ... und deswegen hat die Superihilo ... ... heute noch ... ... eine der größten, ... ... wenn nicht den größten ... ... Ratgeberteil einer Wikli in Deutschland.
00:15:52: Wenn wir jetzt von der Person ... ... Stefan Kubus mal so ein bisschen jetzt ... ... rübergehend hat sich das Superihilo.
00:15:57: ist ja quasi ein echtes Kind der Wendezeit, weil entsprechend da entstanden.
00:16:02: Aber wie ist man damals rangegangen?
00:16:05: Du hast das vorhin schon so ein bisschen gesagt, gefühlt gab es ja nichts im Osten, was an regelmäßiger Information und vor allen Dingen auch neutrale Informationen, ja objektive Berichterstattung.
00:16:15: Kannst du ein bisschen über das Konzept der Symboliu, was war der Gedanke damals, dahinter noch ein bisschen tiefer?
00:16:22: Ja, das
00:16:22: kann ich machen.
00:16:23: Ich habe das natürlich alles nicht selber hinterbei, da war ich noch nicht da, aber ich habe natürlich in vielen, vielen Gesprächen versucht mir das zu erarbeiten, weil es mich natürlich auch interessiert hat.
00:16:31: Also zum einen, die Entstehungsgeschichte der Supergilo hat eben auch mit unserem Verleger zu tun, mit Dr.
00:16:37: Hubert Broder, der schon vor der Wende sehr interessiert war am Osten als Kunstmitzehen, aber auch an den Menschen und an dem Land.
00:16:45: Und als der Mauer viel hat er natürlich sehr, sehr schnell und visionär, wie man ihn kennt, gesagt, wir müssen jetzt für die Menschen in Ostdeutschland eine Zeitschrift machen, Pauli.
00:16:53: gab es die Geschichte mit der Superzeitung, die ja auch gegründet war, das joint venture mit Murdoch, das dann eben gescheitert ist.
00:16:59: Und dann hat man im Jochen Wolf geholt und hat halt eben die Superillo gemacht.
00:17:03: Man hat dann versucht, die Redaktion tatsächlich divers zu gestalten, also Hälfte Aussies, Hälfte Wessis, damit man auch Zeitzeugen mit dabei hat.
00:17:11: Und dann, der Rest war halt einfach... klassischer, ehrlicher Journalismus.
00:17:16: Rausfahren, mit den Menschen sprechen und schreiben, was ist, würde Helmut Marquardt, glaube ich, gesagt damals.
00:17:22: Und ja, und so hat sich dann die Superglo relativ schnell auch als Anwalt und Freund der Menschen in Ostdeutschland etabliert.
00:17:29: Weil alle anderen haben, ich habe es eben schon mal versucht zu schildern, tatsächlich ... in einer ziemlichen Borniertheit und Organist, die zum Teil heute auch noch stattfindet, ... ... ich mache ungern Kollegen Schelder, aber in dem Fall ... ... muss ich es leider tun, ... ... war meiner Profession, ... ... über die Menschen schreiben ... ... und dann war natürlich immer das Gleiche, ne?
00:17:46: Stasi, Politbüro, ... ... Jammer Aussie ... ... und so weiter und sofort, ... ... also den ... ... den Westi-Spruch mit ... ... ganz Berner Jubel, ... ... mit der Bierflasche, ... ... vom Verstorben Alfred Wagner, ... ... entspare ich mir jetzt, ... ... aber das ist symptomatisch ... ... für das Denken und das Fühlen in dieser Zeit.
00:18:01: Ja, ich finde das ganz spannend, ... ... was du sagst, also grundsätzlich ... Es ist ja auch kein Geheimnis, dass die Super-Hilu halt im Osten besser funktioniert als im Westen.
00:18:08: Begründet sich daraus auch so ein bisschen der Unterschied, wie man Medien im Osten und im Westen nutzt oder warum?
00:18:14: Wie würdest du die Super-Hilu verkaufen wollen?
00:18:18: Wenn man sagt, Mensch, geh doch mal an Kiosk, kauf dir die Super-Hilu.
00:18:20: Wie würdest du ihm die ans Herz legen?
00:18:22: Würdest du ihm sagen, Mensch, wenn du den Aussie besser verstehen willst, wie er denkt?
00:18:26: Und so würdest du so anfangen vielleicht?
00:18:28: Ja, so könnte man anfangen.
00:18:29: Also, so könnte man anfangen.
00:18:30: Man könnte sagen, pass auf, wenn du mal all deine Klische über die Ostdeutschen und Ostdeutschland revidieren möchtest und wissen möchtest, wie es wirklich ist, dann liest die Super-Elo.
00:18:38: Das könnte man sagen.
00:18:39: Ich könnte auch sagen, wenn du eine gut gemachte Zeitschrift lesen möchtest, die alle Elemente hat, die im Westen in einer Zeitschrift nicht mehr vereint sind.
00:18:50: Also wir sind ein bisschen sterben, wir sind ein bisschen spiegel, wir sind ein bisschen bunter und natürlich sehr, sehr viel super Ilu.
00:18:55: Also das komplette Portfolio von Unterhaltung, Politik, Wirtschaft, Crime, Rätsel, Sport, Ratgeber, Unterhaltung, Show, Medien, was weiß ich, das gab es mal in den Achtziger, Neunziger Jahren.
00:19:07: im Westen neue Revue zum Beispiel und so.
00:19:09: Aber das ist alles eingestellt worden, ist immer sehr stark.
00:19:13: jetzt nur ein Special Interest.
00:19:14: Die Bunte macht People, ist dafür und in Europa.
00:19:17: Focus und Spiegel machen News, Stern auch noch so ein bisschen.
00:19:21: Wir sind immer noch die große Wundertüte der letzte Dinosaurier in der Brösterlandschaft, den es gibt ehrlicherweise.
00:19:27: Das macht den Job bei dieser Zeit schritt auch so einzigartig.
00:19:30: Du hast vorne ein Interview mit Merkel oder Scholz oder jetzt halt eben Fritzemerz.
00:19:34: Und hinten, Stefanie Hartl, dieses breite Spektrum, hast du sonst nirgendwo.
00:19:41: und wir haben halt sehr, sehr viele Reportagen aus den Gebieten, aus dem Land selber, portraitieren.
00:19:47: die Menschen und auch die Erfolge, die in den letzten fünf und drei Jahren passiert sind.
00:19:52: Und das ist ganz, ganz wichtig für uns und unsere DNA, dass wir nicht immer schreiben, dass es noch alles misst und das und das, sondern es ist ja schon wahnsinnig viel passiert.
00:20:00: Es will nur keiner so wirklich wahr
00:20:02: haben.
00:20:02: Aber sind es dann nach wie vor schwerpunktmäßig auch die ostdeutschen Promis, die gespielt werden, die auch nachgefragt werden von den von den Leserinnen und Lesern.
00:20:12: oder versucht ihr da schon eine Mischung zwischen Westthemen und Ostthemen?
00:20:17: Absolut, absolut.
00:20:18: Also es gibt natürlich so ein paar Heroes, die immer wieder mal stattfinden, aber
00:20:22: im... Welche sind das?
00:20:23: Ja, das ist zum Beispiel Frank Schöbel in der Tat, Wolfgang Stumpf, Dagmar Frederik und noch einige mehr.
00:20:29: Aber es gibt natürlich auch ganz, ganz viele mittlerweile gesammteutig das.
00:20:33: Also der Wolfgang Stumpf ist so einer, der Kai Flaume ist so einer, der Jan Josef Liefers ist so einer und noch viele, viele, viele mehr.
00:20:39: Im Grunde genommen spielt das aber nicht wirklich eine Rolle, sondern die Geschichte des Menschen.
00:20:43: Das Prominenten.
00:20:44: in dem Fall, wenn wir über die Promi Berichterstattung sprechen, die muss interessant sein.
00:20:48: Ja, und dann hat er auch eine Berechtigung, die superilöse erscheinen.
00:20:51: Es gibt aber einen ganz entscheidenden Unterschied zu vielen anderen Berichterstattungen über Prominente, also gerade auch so in der Yellow Press.
00:20:58: Was meine Leser nicht so sehr mögen, ist so Voyeurismus, Schlüsselloch-Journalismus, Abschüsse und und und.
00:21:06: Also so richtig hardcore Boulevard.
00:21:08: Ja, und da werde ich auch mal gefragt, wieso ist das so?
00:21:09: Und dann stellt euch vor.
00:21:11: Ihr seid über vierzig Jahre lang vom Staat bespitzelt worden und hattet kein Privatsphäre.
00:21:16: Und dann lese die Zeitschrift und da ist jede zweite Geschichte einmal durchs Schlüssel durchgeknipst.
00:21:21: Das mögen die Menschen nicht wirklich.
00:21:22: Natürlich kommt das bei uns ab und an auch vor, wenn es die Geschichte eben hergibt oder bedingt.
00:21:27: Aber in der Regel ist es nicht unsere Art der Berichterstattung.
00:21:31: Trotz alledem mögen unsere Leser Geschichten über erfolgreiche Menschen, Bibelgeschichten.
00:21:38: Und das kann auch mal eine Adelsgeschichte aus England oder Schweden oder jetzt aktuell Norwegen sein.
00:21:44: Und dieser ganz strikente Trennung zwischen Ost und West in der Berichterstelle gibt es nicht mehr.
00:21:50: Ja.
00:21:50: Jetzt seid ihr aber ja trotzdem in Ostdeutschland sehr, sehr stark, was die Verkäufe angeht.
00:21:55: Gab es mal Überlegungen, dass man auch so von den Themen inhalten und von der Mischung die Positionierung aus ein bisschen auf den Westen ausrichtet, um zu sagen, der Westen ist ja eigentlich viel, viel größer als der Osten?
00:22:06: Gab es das mal?
00:22:08: Also ob es das in den Köpfen meiner Vorgänger mal gab, das kann ich jetzt nicht sagen.
00:22:12: Beim Robert Schneider wüsste ich es, weil ich habe ja von Anfang an mit ihm zusammengearbeitet.
00:22:16: Nein, gab es nicht, ist auch relativ einfach zu erklären.
00:22:19: Jeder Chefredakteur oder Chefredakteurin kann ja froh sein, wenn sie ihre Zielgruppe ganz, ganz genau abgrenzen kann.
00:22:25: Ja, aber wenn ich genau weiß, für wen ich schreibe.
00:22:28: Wenn ich einen Gäker mache, dann will ich auch nicht die Basketball-Fenz.
00:22:31: abfischen, sondern schreibt für die Fußballfans.
00:22:33: Und wir schreiben halt eben für die Ostdeutschen.
00:22:36: Wir liefern auch ein bisschen was im Westen aus.
00:22:37: Wer weiß das besser als ihr.
00:22:39: Das sind zum größten Teil natürlich auch rübergemachte, wie man früher im Osten sagt.
00:22:44: Aber ich kriege auch ganz regelmäßig Mails von einer Dame aus Warnereigel, nur um eine zu nennen, die sagt, Mensch, ich habe beim Friseur lag dieses Heft.
00:22:53: Das ist so ganz interessant.
00:22:54: Und wo kann ich das denn kaufen?
00:22:55: Und kann ich ein Abo machen?
00:22:57: Und also das sind dann immer so ganz nette Erlebnisse.
00:22:59: Ich sage es ja immer so.
00:23:01: Ich schicke niemanden weg aus dem Westen, der die Suppe überkaufen will.
00:23:04: Aber jetzt die große Invasion, die werde ich nicht starten, weil würde ich meinen Profil verwässern.
00:23:08: Ich habe mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit
00:23:17: meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, mit meinen, Was würdest du sagen, Stefan?
00:23:29: Wo stehen wir denn jetzt heute, Ost und West?
00:23:31: Um mal auch unseren kleinen Disput aufzulösen.
00:23:35: Du lebst seit viel, viel Jahren dort.
00:23:37: Du kennst die Menschen dort.
00:23:38: Du schreibst für die Menschen dort.
00:23:39: Erklär uns das mal.
00:23:40: Wo stehen wir?
00:23:41: Ja, das kann man gar nicht so mit einem Satz oder ganz einfach erklären.
00:23:44: Ich glaube, wir stehen viel, viel weiter, als wir es alle wahrhaben wollen oder als es berichtet wird.
00:23:52: Wir haben
00:23:53: viel, viel erreicht.
00:23:54: Aber das Verhältnis ist immer noch geprägt von... Missverständnissen, zum Teil Ablehnung und von ganz, ganz vielen Vorurteilen.
00:24:04: Und da müssen wir daran arbeiten.
00:24:06: Es gibt so eine Sache, die ich immer ganz gerne zitiere.
00:24:09: Die Zahlen sind jetzt zwei Jahre alt, aber sprechen trotzdem für sich.
00:24:13: Jeder Ostdeutsche war schon mal im Westen, aber nur jeder Dritte Westdeutsche war schon mal im Osten.
00:24:19: Das ist krass.
00:24:20: Das spricht jetzt ziemlich eindeutige Sprache, glaube ich.
00:24:25: Ich würde mir wünschen und auch da arbeiten wir natürlich auch bei Superilu ganz stark dran, dass wir weiter aufeinander zugehen, dass wir mehr Verständnisse für die gegenseitigen Sorgen und Nöte haben und zum großen Teil sind es ja auch die gleichen.
00:24:37: Ja, also gerade jetzt in dieser Situation nach Corona und Ukraine Krieg.
00:24:41: Der Mensch trug das Proponet.
00:24:42: Es ist eine Rezession da.
00:24:43: Es gibt eine Kriegsangst auf beiden Seiten.
00:24:46: Also jeder hat Angst, dass er seinen Job verliert.
00:24:48: Das Leben wird immer teurer.
00:24:49: Das ist in Warnereickel nicht anders als in Warnige Rode, ehrlicherweise.
00:24:53: Ich habe letzte Woche meine Tochter abgeholt von der Schule und da waren dann die Schulkameraden da und die Mutter.
00:24:58: Und dann haben wir noch Kotalo gesagt und dann waren die Großeltern da.
00:25:01: Und so, ja, schönen guten Tag.
00:25:03: Ja, wir kommen gerade aus Schwerin.
00:25:06: Und da war so der erste Gedanke im Kopf.
00:25:07: Ah, Aussies.
00:25:08: Ist irgendwie komisch, ne?
00:25:10: Also gar nicht, gar nicht dispektilisch, aber mit Vorteilen, aber trotzdem ist so der erste, dann gar Aussies.
00:25:15: Schön.
00:25:16: Irgendwie ist es immer noch komisch, dass der Kopf dann so reagiert.
00:25:20: Ja gut, aber wenn einer zu mir sagt, ich komm grad aus München, dann sag ich auch, oh, Bayer.
00:25:23: Genau das ist es.
00:25:24: Genau diese Gedanken hab ich nämlich auch.
00:25:26: Ich fahre jetzt nämlich gerade wieder in Bremen oben, und das ist der Ahm, Bayern, und die machen dann auch ihre Witze über die Bayern.
00:25:30: Ja auch
00:25:30: in Bremen, sagen wir auch, Frischköppel.
00:25:31: So.
00:25:31: Ja,
00:25:32: ja, eben so.
00:25:33: Also... Im Westen ist diese Regionalität zum Teil normal.
00:25:36: Genau.
00:25:36: Und im Osten ist sie stigmatisierend.
00:25:38: Also da gibt es schon noch ein bisschen was, wo wir dran arbeiten müssen.
00:25:41: Es gibt einen großen Unterschied, den habe ich eingegangen, ganz kurz erwähnt, diese absolute Bruch in der Biografie.
00:25:46: Also, dass dein komplettes altes Leben mit einmal weggewischt wird, auch zum Teil durch staatliche Institutionen, weil die Deutsche Einheit wird ja auch von vielen Ostdeutschern nicht mehr als Glücksfall gefunden, sondern eher uns wurde der Westanzug übergestülpt mit allem, was da ist.
00:26:02: was zum Teil vielleicht auch stimmt, zum Teil auch garantiert, dramatisiert wird.
00:26:06: Aber diese Angst der Menschen, dass so was jetzt vielleicht noch mal passieren könnte aus Grund, welcher Verwerfer noch immer, die müssen wir schon ernst nehmen.
00:26:14: Und das ist das, was wir Westdeutsche uns gar nicht so richtig vorstellen können, weil wir haben sie ja erlebt, zumindest mal nicht unsere Generation.
00:26:20: Also bevor wir jetzt zu politisch werden, aber das ist auch so ein bisschen, glaube ich, so mein Gedanke.
00:26:25: ob wir nicht genau in diese Richtung gerade wieder gehen, dass so diese Trennung zwischen Ost und West, ich meine über die AfD können wir jetzt auch stundenlang sprechen, aber das genau das, was wir vor zwanzig, dreißig Jahren hatten, dass das jetzt wieder passiert, dass es eher wieder eine Abgrenzung gibt zwischen Ost und West, als dass wir weiter zusammenwachsen.
00:26:41: Ja, die Gefahr besteht, das ist richtig.
00:26:42: Deswegen sagste ich es ja eben, wir müssen weiter aufeinander zugehen, wir müssen diese Vorurteile abbauen.
00:26:46: und auch wenn wir jetzt nicht zu politisch werden wollen, wenn die Politik es schaffen würde, die Elementaren der... Probleme der Menschen ein bisschen besser zu lösen, ja, da würde das andere sich auch besser lösen lassen.
00:26:57: Ganz, ganz, ganz, ganz einfach.
00:26:59: Wann warst du, Margot, zum ersten Mal in der, also nach Mauerfall im Osten?
00:27:03: Weißt du es noch?
00:27:04: Ja, das weiß ich noch.
00:27:05: Das war im Rahmen meiner Ausbildung.
00:27:08: Vorher habe ich es auch nicht geschafft.
00:27:10: Das muss so... Sieben, neunzig, acht, neunzig muss gewesen sein im Rahmen einer Ausbildung.
00:27:20: Ich habe ja beim Pressegrossisten ja gelernt und damals war es ja so, als diese Presselandschaft dann ja im Osten auch mit den Vertriebsgebieten aufgebaut werden musste, hatte immer ein Westgrossist eine Patenschaft für einen Ausgrossisten übernommen, um dann beim Gebietsaufbau zu unterstützen mit Know-how und Manpower.
00:27:36: Und daraus ist so eine enge Verbindung entstanden, dass die Azubis ausgetauscht wurden.
00:27:40: Und dann war ich das erste Mal in der ehemaligen DDR in Inzul, in Thüringen.
00:27:45: Und war wunderschön.
00:27:47: Also tolle Leute, muss man ja auch gar nicht mehr unterscheiden.
00:27:50: Aber damals war das für mich gar, also war das jetzt nicht, oh, ich bin jetzt im Osten, sondern bin dahin und alles war fein.
00:27:58: Also ich finde es jetzt tatsächlich überraschend, dass du sagst, Stefan, nur jeder Dritte war mal
00:28:02: im Osten.
00:28:02: Also wie gesagt, die Zahlen sind zwei Jahre alt.
00:28:04: Ja gut, aber da wird sich jetzt nicht viel
00:28:07: mehr getan haben.
00:28:07: Genau, weil ich bin jetzt relativ oft schon im Osten gewesen.
00:28:10: Egal wo du bist, das war eigentlich immer schön.
00:28:12: Ja, natürlich.
00:28:13: Es gibt auch so viele symbolische Geschichten.
00:28:16: Also wenn ihr euch an das Foto vom dritten Oktober erinnert, im Saarland, acht Ministerpräsidenten, kein einziger Ostdeutscher dabei, das mag protokollarische Gründe haben, das mag daran liegen, dass sie Saarland nicht gefunden haben.
00:28:26: Ich weiß es nicht.
00:28:27: Aber die Außenwirkung ist natürlich nicht so gut für die Ostdeutschen.
00:28:31: Ja, absolut.
00:28:31: Ich meine, diese Unterschiede gibt es ja immer noch.
00:28:33: Ich glaube, es gibt ja auch... sagen wir deutlich weniger Menschen aus Deutschland, die in großen Unternehmen in den Führungssetagen sitzen.
00:28:40: Gut, aber das ist ja zum Teil auch eine mathematische Geschichte.
00:28:43: So sechzig Millionen zu zwanzig Millionen.
00:28:45: Ja.
00:28:46: Also das wird immer so ein bisschen vergessen.
00:28:50: Man kann auch alles dramatisieren.
00:28:52: Und jetzt ist ja quasi mein Lebensmittelpunkt, weil du es vorhin gesagt hast, ist ein Wandlitz.
00:28:58: Da ist ja sehr viel Geschichte noch, also muss man ja sagen, also da steht zwar heute die Brandenburg-Klinik, wo früher quasi sich die Herren alle abgegrenzt haben, in ihrer Enklave gelebt haben, ja, aber da spürt man das noch.
00:29:09: Ja, genau, und die Waldsiedlung.
00:29:10: und meine Lebensgefährtin immer sagt, na ja, wenn ich früher als kleines Kind stand, stand mir an der Ampel, da gibt es so eine Ampel und die wurde dann auf rot geschaltet und dann kam dann irgendwann der Erich mit seinem Gefolge da rausgefahren, da kann sich noch sehr gut dran erinnern.
00:29:22: Ja, es ist halt einfach schade, weil auch da wurde zu sehr versäumt.
00:29:26: dieses ganze Areal zu erhalten, weil es finde ich also einfach aus der Geschichte heraus ein wichtiger, bestandhaltiger Samtgeschichte stehen hier noch ein paar Häuschen und wie gesagt, ein Hauptteil, größtenteils steht die Brandenburg-Clinic.
00:29:38: Das zeigt ja auch so ein bisschen wieder den Respekt, den man hatte vor dem, was da mal irgendwann war, alles weggerissen und die Identität geklaut.
00:29:44: Ich finde schon, dass es Menschen auch für die Ostdeutschen wichtig gewesen wäre.
00:29:49: das zu erhalten, um irgendwann mal hin zu sehen, guckt immer an.
00:29:52: und hier haben sie alle gelebt, ja, mit spanischem Reiter von allen abgegrenzt, ja, haben sich das schön gemacht, haben ihre Frauen in den Westen geschickt zum Einkaufen.
00:29:59: Schöne Sachen.
00:30:00: Das finde ich halt schade, dass uns das nicht gelungen ist, solche geschichtsrechtigen Gegebenheiten irgendwie zu erhalten.
00:30:06: Aber ist das, Stefan, ist das eher ein Blick eines Westdeutschen auf den Osten?
00:30:09: Würdest du sagen, die Ostdeutschen... Sehen das auch so oder fühlen das auch so, wie Marc jetzt gerade beschrieben hat?
00:30:15: Na gut, ich kann natürlich nicht für die Ostdeutschen sprechen, weil das muss man schon ein bisschen diversifizieren.
00:30:20: Aber im Großen und Ganzen hat das schon recht.
00:30:22: Es ist sehr, sehr viel Identität verschwunden.
00:30:25: Egal, ob es jetzt eine eher negativ konundierte war, also Politbüro etc.
00:30:30: aber auch viel Privates.
00:30:32: Und ja, das macht den Ostdeutschen zumindest mal der älteren Generation schon zu schaffen.
00:30:37: All das, was die in all den Jahren erlebt und gelebt haben, ist von einem Tag auf den anderen weggewischt.
00:30:43: War nix wert, war schlecht.
00:30:45: Und dann sind einige Versprechungen oder Hoffnungen nicht erfüllt worden.
00:30:50: Und wir hatten eben auch das Thema politische Situation im Land.
00:30:54: Wenn jetzt alle natürlich mit dem Finger auf... aus Deutschland zeigen und sagen, das ist ja alles eine braune Soße wählt, eh nur alle AfD, dann wird nur mehr gespalten.
00:31:02: und irgendwann sagen die, wenn ihr sowieso denkt, wir sind alle bekloppt, dann können wir das auch tun.
00:31:06: Das ist ein großes Problem.
00:31:08: Wenn ich mich mit den Eltern meiner Lebensgefährte unterhalte, also das ist genau der Punkt, da war nicht alles schlecht und es war es ja auch nicht.
00:31:15: Es wurde dafür gesorgt, wenn du eine Familie gegründet hast, wurde dafür gesorgt, dass du eine Wohnung bekommst.
00:31:20: Es war nicht bezahlbar am Ende, aber eigentlich war... wenn man nicht so politisch involviert war in diese ganze Thematik, sondern einfach nur dort gelebt hat.
00:31:29: Also war das natürlich auch ein schönes Leben.
00:31:31: Also man musste viel arbeiten, man musste gucken, wo man Material herbekommen, wie man seinen Häusler beut, man musste auf sein Auto sehr lange warten.
00:31:39: Aber bei uns ist ja auch nicht alles grün und schön und so weiter.
00:31:42: Und deswegen sage ich immer wieder, also, dass die eine gewisse Lebenskultur haben, die schützenswert gewesen wäre und nicht eben gleich westdeutsche Unternehmen überall einfallen, alles für einen Apple und ein Ei verkaufen, klein machen.
00:31:53: Und die Westkultur dort etablieren, ich kann das schon verstehen, dass die Menschen sich da teilweise einfach nicht gut fühlen und dass das auch wie so ein Traumata wirkt, dass man ihnen gesagt hat, das war es irgendwie nicht was ich gemacht
00:32:04: habe.
00:32:04: Ja, es liegt natürlich auch in der Natur des Menschen oder der Menschen, dass sie in der Rückschau sich eher an das Positiv erinnern, an das Negative.
00:32:11: Ich würde jetzt nicht zwingend deine Ansicht teilen, dass es... das vielleicht zum Teil ein schönes Leben war, aber ein Leben, das unfrei war, das bei einem falschen Zitat in Bautzen enden konnte und all diesen Dingen ist jetzt nicht wirklich lebenswert, aber...
00:32:25: Aber das war nicht in jeder Region, dass man sich so fühlen musste.
00:32:29: Genau, die medizinische Versorgung war erstklassig, also Polykliniken, die Kinderbetreuung.
00:32:34: Natürlich mit dem Hintergrund, dass man schon die Kleinsten dann in Dokt trainieren kann.
00:32:38: Das muss man auch dazu sagen.
00:32:39: Aber es war so, eine junge Mutter in der DDR konnte schnellstmöglich wieder sich ins Berufsling integrieren und musste sich keine Sorgen machen, dass sie keine Ahnung, zweitausend Euro für ein Kett oder dem Ostmark für ein Ketterplatz bezahlen musste.
00:32:50: Also da gab es schon einige Dinge.
00:32:52: Ich war ja mal ein Jahr lang mit Gregor Gizzi auf Tournee.
00:32:56: Bilanzt zum dreißig Jahre Mauerfall haben wir da gemacht, also vor fünf Jahren.
00:33:00: Und der hat dann am Schluss immer gesagt, Wenn der Westes geschafft hätte nur drei Dinge aus Ostdeutschland rüber zu retten und eben nicht nur diesen grünen Ampelfeil, sondern noch zwei, dann hätte das schon sehr viel Symbolik gehabt und sehr viel geholfen.
00:33:16: Und so war irgendwie alles weg eben außer Sandmännchen und Ampelfeil.
00:33:20: Du hast vorhin schon gesagt, es gibt immer noch diese Klisches und immer noch Vorurteile und die begegnen dir wahrscheinlich auch in deinem täglichen Tun nach wie vor.
00:33:29: Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede zwischen aus?
00:33:32: Und wer spürst du denn in deinem Alltag ganz persönlich noch?
00:33:36: Nein, wir haben es eben schon teilweise angerissen.
00:33:37: Die Gemeinsamkeiten, die ich spüre, sind zurzeit die Ängste, die die Menschen haben.
00:33:42: Also das verbindet jetzt mehr wie irgendwelche schönen Erlebnisse.
00:33:45: Also alle haben Sorge, weil wir eine sehr fragilige Lage in der Welt haben.
00:33:49: Kriegsangst, aber auch Existenzanteuerung.
00:33:52: Das ist das eine.
00:33:53: Ich spüre aber auch Gemeinsamkeiten darin, dass die Menschen alle sehr, sehr Heimat verbunden sind.
00:34:00: Also auch ein Bayer liebt seinen Bayerischen Berge und seinen Biergarten und ein Thüringer liebt seinen Thüringer Wald und in Rheinländer halt seinen Wein.
00:34:06: Also das ist halt schon relativ ähnlich für mein Empfinden.
00:34:10: Die große Unterschiede gibt es halt in der Tat darüber, wie beide Seiten übereinander denken.
00:34:17: Also bei den Ostdeutschen herrscht bei... vielen, glaube ich, schon noch, mag vielleicht auch ein Vorteil sein, zum Teil mag es auch stimmen, die Meinung, dass die Westdeutschen sehr arrogant über sie denken und vielleicht auch sind und sie vielleicht auch, ich will es nicht sagen, Menschen zweiter Klasse, aber schon wir sind ein bisschen besser wie an ihr, das ist das eine.
00:34:36: Und umgekehrt der Westen denkt, naja, das sind immer noch die Jammer aussiehst, jetzt haben wir fünf oder drei Jahre, die mit Geld vollgestopft, mit uns auch im Soli, ich glaube die Hälfte der Westdeutschen hat bis heute nicht begriffen, dass auch der ostdeutsche Solidarität Steuer zahlt oder gezahlt hat.
00:34:50: Das ist das eine.
00:34:51: Und natürlich durch die Geschichten der letzten Jahre und das Aufkommen der Extremen sowohl links wie rechts, wird natürlich auch ganz gerne dann auch mal mit dem Finger auf diese Menschen gezeigt.
00:35:00: Und da schrillen da immer bei mir alle Alarmkloppen und dann werde ich dann auch immer sehr rabiat und sage, ich verbitte es mir, siebzehn oder zwanzig Millionen Menschen in siebenhaft zu nehmen und sie als Nazis zu beschimpfen oder sonst irgendwas.
00:35:13: Das Problem ist da, man kann sich wegdiskutieren.
00:35:15: Die extremen beiden Rändern sind da, aber das sind leider nicht alle Menschen, die dort wohnen.
00:35:19: Und wenn ich dann so gern Westen gucke, dann ist das nicht viel besser.
00:35:24: Klärt ihr auch auf bei euch in der SuperElu über genau solche Sachen?
00:35:28: Ja, natürlich.
00:35:29: Ich werde oft gefragt, wie... Also
00:35:31: es ist ja eigentlich traurig, dass man immer noch aufklären muss nach thirty-fünf Jahren, aber es scheint ja irgendwie ein Thema zu sein, in dem man irgendwie sich satt arbeiten kann oder kaputt arbeiten
00:35:39: muss.
00:35:39: Ja, natürlich.
00:35:39: Also wir bilden alle diese Dinge ab.
00:35:41: Wir machen Diskussionsforen.
00:35:43: Wir haben Kolumnisten, die quasi... zwei Lager vertreten.
00:35:48: Also wir versuchen so viel wie möglich den Menschen Orientierungshilfen zu geben, dass sie sich ein eigenes Bild machen können.
00:35:53: Was wir nicht tun, ist mit dem Zeigefinger irgendwie sagen, das ist gut, das ist schlecht, das ist gut, das ist böse.
00:35:58: Und ich werde auch ganz, ganz oft gefragt, wie geht er denn jetzt mit dieser politischen Situation um?
00:36:02: Wie schreibt ihr denn pro AfD, kontra AfD, weil wenn ihr so viele Menschen in Ostdeutschland AfD nahe sind, dann sind das ja bestimmt auch deine Leser und wenn du dann AfD-Kritisch schreibst, könntest du die verlieren.
00:36:12: Und da haben wir eine ganz klare Linie.
00:36:15: Wir schreiben... halt eben das, was ist und was passieren kann.
00:36:19: Wir schreiben nicht, Frau Weidel ist böse oder die AfD ist böse, sondern wir schreiben, wenn Frau Weidel oder die AfD an die Macht kommt, wird das und das passieren, weil da steht in ihrem Programm und das müsst ihr euch einfach bewusst sein.
00:36:28: Das tun wir aber auch bei Frau Wagenknecht und aber auch bei Herrn Merz und bei Herrn Scholz und wie sie alle heißen.
00:36:32: Also völlig neutral, so neutral wie es eben möglich ist, den Menschen eine Orientierungshilfe zu geben.
00:36:39: Das hat sich eigentlich ganz gut bewährt.
00:36:41: Und nicht halt ihr müsst, ihr müsst, ihr müsst.
00:36:43: Das ist das, wo der Ostdeutsche sehr, sehr empfindlich reagieren kann, wenn man ihm sagen möchte, wie er sich zu verhalten hat und vor allen Dingen, wer zu denken hat.
00:36:51: Das hat da lange genug erlebt.
00:36:52: Ja, das ist ja was, was niemand so gerne hat, glaube
00:36:55: ich.
00:36:55: Genau.
00:36:55: Also
00:36:56: ob ich jetzt im Westen bin oder im Osten, ich glaube keiner mag gerne, dass andere mit dem Finger auf einen Zeichen und sagen, ihr muss das tun.
00:37:03: Absolut.
00:37:03: Und wenn der Ostdeutsch ist dann empört, dann ist es immer schlimmer, wie der Westdeutsche gefühlt.
00:37:07: Ja, schade eigentlich, ist traurig eigentlich.
00:37:09: Ja,
00:37:09: es ist so, ja.
00:37:10: Ja, es gibt so verrückte Untersuchungen, also verrückte, dass man sie überhaupt a machen muss.
00:37:15: und dann die Inhalte, ja, Auswertungen, wie viele Themen aus Ostdeutschland in den Nachrichten kommen und wie viele davon positiv oder negativ sind oder wenn... was der Westen passiert und was das Gleiche im Osten passiert, ohne dass ich es zum Beispiel nennen will, wie das dann bewertet wird.
00:37:31: Das ist jetzt so langsam dann auch in den Redaktionsstuben angekommen, auch bei den öffentlich-rechtlichen, wenn einem das mal aufgefallen ist, dass sie, weiß ich jetzt gar nicht seit einem Jahr, Jahr oder so, immer so am Ende der Tagesthemen... so ein Regionalfenster machen und da ist dann jetzt auch von fünf mal dreimal ein kleines Ortchen aus Ostdeutschland mit dabei.
00:37:50: Ja, aber das ist auch gut so.
00:37:51: Ich will das jetzt gar nicht lächerlich machen.
00:37:53: Es ist nur
00:37:53: schade, dass man es noch erwähnen muss.
00:37:56: Ja, ich saß
00:37:57: vor einem Jahr, als diese drei Landtagswahlen waren in Ostdeutschland, bei einer Posen-Pfiskussion, da war Kollegin Ammann damals noch stellvertretend.
00:38:06: Ich saß auch vom Spiegel mit dabei, mal von Horn von der Bildzeitung, meine Wenigkeit und Frau Köscher von Allensbach.
00:38:12: Wir sprachen halt eben über Presseverein, über Wahlberichterstattung etc.
00:38:15: pp.
00:38:16: Und dann sagt halt die Kollegen vom Spiel, ja, wir haben jetzt auch zwei Reporter abgestellt, die regelmäßig durch den Osten fahren.
00:38:21: Und das ist das Schöne, liebe Kollegen Armand, dass ihr das für mich interessiert.
00:38:25: Und man merkt, dass man auch Reporter auf die andere Seite denkt.
00:38:29: Also alles ein bisschen witzig gemeint.
00:38:31: Aber in der Tat, ich meine, die Zeit macht es jetzt auch seit längerem.
00:38:34: Zeit im Osten.
00:38:36: Und jetzt versucht die Berliner Zeitung mit Holger Friedrich.
00:38:39: Versuchen auch, jetzt mehr Regionalbrüder, jetzt alle entdecken sie.
00:38:42: Ey, da leben wir auch noch zwei Video-Menschen.
00:38:44: die wir medial bedienen müssen.
00:38:48: Und aber wir sind da relativ entspannt.
00:38:51: Konkurrenzbildes Geschäft.
00:38:54: Wenn wir das jetzt so schon besprechen, hat man das versäumt.
00:38:57: Also würdest du sagen, ja, das haben viele Journalisten und pressisch haffende Leute versäumt, die Menschen aus dem Osten mitzunehmen.
00:39:04: Also ist das was, wo du sagst, da besteht auch noch Handlungsbedarf?
00:39:07: Ja, ich...
00:39:08: Oder siehst du, dass eher wir lächeln so nach dem Motiv?
00:39:12: Nein, ich glaube schon, das steht mir nicht zu.
00:39:15: Ich möchte jetzt nicht hier über Kollegenurteilen kritisieren und dann tue ich trotzdem manchmal, weil umgekehrt passiert das auch oft genug.
00:39:22: Nein, ich glaube schon, da hat man viel versäumt und da ist ein absoluter Nachobbedarf.
00:39:27: Und wenn immer berichtet wird, dann ist es dann nur,
00:39:30: wenn wieder was gewesen ist.
00:39:32: Idealerweise noch, was man möchte, ein Hintergrund, dann ist es ein schwachsame Wert.
00:39:35: Oder wenn wieder ein Unternehmen pleitegegangen ist, aber wenn ein Unternehmen gegründet wird und fünftausend Arbeitsplätze.
00:39:41: Ja, dann ist es in Essen oder ein Düsseldorf wichtiger, darüber zu berichten, wie in Schwerin oder wie.
00:39:47: Komischerweise, ich weiß nicht, warum es so ist.
00:39:50: Da müssen wir halt echt noch alle an uns arbeiten.
00:39:53: Und auch wir Medien.
00:39:54: Ja, das möchte ich doch mal einhaken.
00:39:56: Die öffentlich-rechtlichen haben das für sich auch entdeckt.
00:39:59: Die Goldene Hände wurde erstmals in der ARD übertragen.
00:40:07: Wie war das für dich?
00:40:08: Für euch?
00:40:09: Ist das so ein großer Milestone gewesen?
00:40:11: für euch sicherlich?
00:40:13: Absolut, ja.
00:40:13: Es war großartig.
00:40:14: Es war natürlich eine Anerkennung für unsere Arbeit.
00:40:18: Und das hört sich jetzt vielleicht sehr pathetisch an.
00:40:20: Aber es war natürlich auch ein Ritterschlag für die Ostdeutschen an sich, weil das war ihre Sendung.
00:40:25: oder was war die Hände ist ihre Sendung.
00:40:28: Da wurde ja damals quasi Aus all diesen Gründen, die wir jetzt eben schon erläutert haben, ins Leben gerufen, nach der Wende, haben alle Zeitschriften nur noch über die Weststars berichtet.
00:40:38: Keine Aussie kamen in irgendeiner Zeitschrift vor, wurde zu keiner Fernsehgale eingeladen, bekam keinen Preis und nichts.
00:40:44: Die sind einfach in der Versenke verschwunden bis auf die zwei, drei, die den Sprung geschafft haben, wie Stumpe mit Gottrabiko beispielsweise.
00:40:50: Und dann hat die auch im Wolf gesagt, wir müssen... einen Preissensleben rufen, um die Lebensleistung der Ostdeutschen zu würdigen.
00:40:55: Und so entstand die Goldene Erne.
00:40:57: Ganz klein mit ein paar Hundert People im Friedsstadt-Palast.
00:41:00: Daraus hat sich dann im Laufe der Jahre der größte Publikumspreis Deutschlands gemausert.
00:41:06: Wir haben die Corona-Zeit überstanden.
00:41:07: Wir waren die einzigen, die in Corona durchgesendet haben, auch ohne Publikum.
00:41:11: Und haben ... Dann im letzten Jahr wieder den Sprung von der kleinen auf die große Bühne geschafft mit fast fünftausend Menschen live in der Leipziger Messehalle.
00:41:20: Und da war dann auch die Programmdirektorin der ARD mit dabei.
00:41:23: Und das hat alles wunderbar funktioniert.
00:41:25: Und jetzt war natürlich dieses Jahr, oder ist dieses Jahr, das Jahr Deutsch-Einheit.
00:41:29: Und da braucht man natürlich in der ARD auch eine schöne Sendung, die ... Ost und West verbindet.
00:41:34: Und somit war die Hände quasi die inoffizielle Preisverleihung zur deutschen Einheit.
00:41:39: Und ich war froh, als man uns gefragt hat und gesagt hat, wir wollen das Ding in die Aar, das Wünschen in die AD bringen.
00:41:44: Aber es war dann auch schon ein großer Aufwand und sportlich.
00:41:49: Vor allen Dingen auch, weil wir uns tatsächlich auch viel die Köpfe weiß kriegen und sagen, wir dürfen an dem Konzept nichts ändern.
00:41:59: Da kamen bestimmt Wünsche noch von der AfD.
00:42:00: Ja, ja, natürlich.
00:42:01: Auch völlig legitime Wünsche.
00:42:03: Und bei der Henne ist es ja so, Schauerpreisverleihung, Schauerpreisverleihung, Schauerpreisverleihung.
00:42:08: Das ist anderswo eben nicht so.
00:42:10: Das ist unig.
00:42:11: Das sind aber die Ostdeutschen gewohnt.
00:42:13: Hätten wir das geändert, dann wäre genau der Effekt passiert, denn die Eingangsgeschilderte, dann hätten die Zuschauer zumindest mal im Osten gesagt, jetzt haben sie uns jetzt auch noch die Henne verwestlicht.
00:42:23: Und der Erfolg ganz recht gegeben, die dieses Jahrige Henne.
00:42:26: war die erfolgreichste Pressverleihung im deutschen Fernsehen seit vielen, vielen Jahren.
00:42:31: Wir hatten zwei Tage vorher den deutschen Fernsehpreis, der hatte eine Million Zuschauer weniger, wir hatten mehr Zuschauer als das Basketball Halbfinale, wir hatten mehr Zuschauer als Florian Silberheißen, Sendung mit der Maus in der I.D und wir hatten mehr Zuschauer wie die Giovanni Zarella-Show im ZDF.
00:42:45: Was?
00:42:45: Das muss man erst mal schaffen.
00:42:46: Mehr
00:42:47: als Giovanni?
00:42:47: Mehr
00:42:48: als Giovanni, ja.
00:42:48: Das war ja was, das muss ich erst prüfen.
00:42:50: Ja, ja, doch, ich werde den Donnerstag am Beim Bambi sehen und werde ein bisschen stichelt.
00:42:54: Nein, also das war... war schon großartig.
00:42:57: Fast Rami und Zuschauer für eine Sendung, die der Westen eigentlich gar nicht kannte.
00:43:01: Und die Hände ist seit vielen Jahren eine gesamtdeutsche Sendung.
00:43:04: Da werden ja nicht nur noch Aussies ausgezeichnet, sondern eben einfach jemand, der eine gute Leistung gebracht hat.
00:43:10: Und das Besondere ist, dass es tatsächlich auch eine Publikumswahl ist.
00:43:12: Deswegen gehen die ausgezeichneten auch so gern dorthin.
00:43:15: Weil das ist die Währung, nicht ich zahlen den ihr Gehalt, sondern die Fans.
00:43:19: Und das hat schon Spaß gemacht.
00:43:21: War toll.
00:43:22: Chance für Wiederholung in der ARD?
00:43:23: Oder war es eine One-Shot?
00:43:25: Nein, das glaube ich nicht.
00:43:26: Also so wurde es erst mal kommuniziert, logischerweise.
00:43:30: Und wir sind gerade in Gesprächen vorhandenen.
00:43:33: Wir kriegen uns nächstes Jahr noch mal hin.
00:43:35: Da gibt es ganz, ganz viele Punkte, die beachten werden müssen.
00:43:38: Natürlich hat die ARD gerade das Problem, dass die Gebührenerhöhung nicht durchgegangen ist.
00:43:42: Da wird er gerade geklagt und in den Hund.
00:43:44: Und die öffentlich-rechtlichen haben ja nie genug Geld, wie wir wissen.
00:43:49: Ja, wir müssen schauen, ich würde es nicht ausschließen.
00:43:51: Aber das wäre doch wünschenswertig.
00:43:53: Wenn das schon so ein großer Erfolg ist, oder besteht da eher so die Meinung, naja, es war jetzt ein Erfolg, weil wir für ein Dreißig Jahre.
00:43:59: Nein, das glaube ich nicht.
00:44:00: Nein, das glaube ich nicht.
00:44:01: Also wie gesagt, wir für unseren Teil, Border Verlag, Superilo, wir stehen gewähr bei Fuß, die ARD, MDR muss sich jetzt kommitten, ob sie das auch wollen und da müssen wir uns gemeinsam hinsetzen und schauen, kriegen wir es finanziert, weil das ist natürlich ein ordentliches Fund, also wir reden hier von siebenstelligen Summen, die dort investiert werden müssen.
00:44:19: Und dann kann ich mir gut vorstellen, dass wir weiter in der AD fahren.
00:44:23: Sehr cool.
00:44:24: Es hast du gesagt, war ein großer Erfolg, war ja auch ein großer Erfolg.
00:44:27: Spürst du das auch bei deinen Lesern und Lesern?
00:44:29: Also gab es da so die Rückmeldung?
00:44:31: Ja, das fanden wir alle richtig gut, dass das mal so ein Gesamt-Deutsches-Projekt gewesen ist.
00:44:35: Ja, also ich habe viele Zuschauer schon bekommen, dass sie schon im Vorfeld, bevor sie die Sendung sehen haben, endlich sind wir da oder seid ihr da, wo ihr hingehört.
00:44:43: Und es ist wichtig und auch, dass die Zuschauer am besten mal sehen können.
00:44:47: wie toll auch Helge Hadermann war, auch wenn die gerade in meine Sendung vorkommt, aber der Name Henne erklärt wird und das ganze Konzept, das hat man schon gemerkt.
00:44:56: Und auch im Nachhinein fanden sie es alle gelungene Sendung.
00:44:59: Es ist allerdings nicht so.
00:45:00: Das muss man auch ehrlicherweise sagen, dass danach dann irgendwie... Das heft mit der Nachrichterstattung durch die Decke geht, aber das ist relativ leicht zu erklären.
00:45:07: Das weißt, da haben Sie Ihren Fernsehen gesehen.
00:45:09: Das sind normale Hefte immer, aber die Sendung als ich ist natürlich für das Image und die Wertigkeit der Marke Superilu, der Marke Golden Henne und auch, wenn man so sagen möchte, der Marke Ostdeutschland schon ganz wichtig.
00:45:22: Ja, finde ich gut.
00:45:24: Jetzt wohnt ja eine Menge Stars ausgezeichnet.
00:45:26: Sag mal, welches Stars so sind denn bei der Superilu noch immer so?
00:45:30: die, die in ängster Verbindung zu euch stehen?
00:45:33: Gibt es da so irgendwelchen Stumpf fast schon erzählt?
00:45:36: Henry Maske würden wir jetzt mal einfallen oder Karthi Witt?
00:45:39: Ja, also natürlich all die großen ostdeutschen Stars, die wir von Anfang an betreut in Anführungszeiten haben, mit denen wir gearbeitet haben, weil das waren die ja auch nicht gewohnt, eine solche Art Berichterstattung.
00:45:53: Und die sind natürlich alle uns... oder fast alle noch sehr, sehr verbunden, aber auch ganz, ganz viele der jungen Künstler jetzt, ob das jetzt Vincent Weiß ist oder Max Giesinger oder wie sie alle heißen und auch von den Schauspielern.
00:46:06: Prost, aber dem muss immer noch eine gesunde Distanz da bleiben, weil wir machen keinen Verlaubbarungsjournalismus und wir streiten uns auch schon mal mit dem einen oder anderen oder einem der anderen.
00:46:16: Es ist aber nicht mehr so wie früher, vor vor zwanzig Jahren, als ich dort anfing oder vor zwanzig Jahren, dass ich sagen könnte, wenn du XY auf dem Titel machst.
00:46:24: Dann ist es ein Selbstgänger, weil die Person so interessant ist.
00:46:26: Das ist heute nicht mehr so.
00:46:27: Dieses Problem haben alle Kolleginnen und Kollegen, die People-Journalismus machen, weil die natürlich über ihre Social-Media-Kanäle sich halt selber so gut vermarkten, dass du wahnsinnig Probleme hast, überhaupt noch irgendwas Neues zu bringen, logischerweise.
00:46:41: Ganz witzig, als du gesagt hast, wenn sie ein Weiß, dann war mir gar nicht bewusst, dass der aus dem Osten kommt.
00:46:45: Ach so!
00:46:48: Ich wollte ja sagen, du
00:46:49: wieder mit diesem Klischee.
00:46:50: Jetzt fange ich wieder mit Ostenfest.
00:46:52: Nein, nein, ich wollte nur sagen, sind nicht nur die alten Ostis, die uns verbunden sind.
00:46:55: Ja,
00:46:56: sehr gut.
00:46:56: Aber auch wie gesagt,
00:46:57: Winzen, zum Beispiel auch einer der Gewinner der Nachwuchsherne.
00:47:00: Viele, viele große Künstler haben bei uns zum ersten Mal einen Preis gekriegt.
00:47:03: Unter anderem auch großartige Helene Fischer, der Superstar in Deutschland.
00:47:09: weiblich hat bei uns angefangen, hat die Nachwuchsherne gewonnen, hat da die Hände moderiert und ist dann durch die Decke gegangen.
00:47:15: Fantastisch.
00:47:18: Du kennst alle die Songs, ne?
00:47:19: Ja, ich kenn sie alle.
00:47:20: Du hörst auf und runter jeden Tag.
00:47:22: Ist das schlimm?
00:47:23: Überhaupt nicht.
00:47:23: In Berlin, nächsten Sommer.
00:47:26: Live?
00:47:27: Ja, sie geht nächstes Jahr wieder auf Grosse.
00:47:29: Tournee, dreihundertsechzig Grad Tournee heißt das.
00:47:33: Versucht
00:47:33: jetzt ihre Fans wieder zurück zu gewinnen, weil ein paar ein bisschen sauer waren, weil sie zurzeit mehr Kinderlieder und Babywellys schwimmt.
00:47:41: Stimmt, ja.
00:47:42: Aber ja, gut.
00:47:43: Ich kann mich noch gut an ihren Auftritt.
00:47:46: zum DFB Pokalfinale.
00:47:48: Ja, das lief nicht so gut, aber das wollen die auch.
00:47:50: Nee, aber ich kann mir auch noch gut an ihren Auftritt, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:47:56: im Jahr im Jahr im
00:47:58: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:48:05: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:48:08: im Jahr im Jahr
00:48:09: im Jahr im Jahr im Jahr im
00:48:10: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im.
00:48:15: Das ist in der Dortmund ein Kurve.
00:48:18: Also eine gute Kurve.
00:48:21: War es gegen Frankfurt?
00:48:23: Ich weiß es.
00:48:23: Ich muss mal im Telefon gucken.
00:48:25: Ich habe viele
00:48:26: Fotos gemacht.
00:48:27: Reichen wir nach.
00:48:29: Also ich würde sagen, es war gegen Bayern.
00:48:31: Jetzt schwängen wir eine Erinnerung.
00:48:32: Wenn du mal zurückblickst auf deine Jahre bei der Super-Elu.
00:48:36: Ist da gibt es ja irgendwas, was dir so richtig in Erinnerung geblieben ist?
00:48:39: Eine Erfahrung oder ein Interview mit jemandem?
00:48:43: Ach, das sind immer diese Fragen, die ich so liebe, weil... Ja,
00:48:46: ne?
00:48:46: Aber die muss ja sein, die Frage.
00:48:47: Ja, die muss sein.
00:48:48: Deswegen
00:48:48: stellen wir sie ja mal alle.
00:48:50: Ja, aber ich kann sie nicht beantworten.
00:48:51: Das waren so viele tolle Ereignisse, Erlebnisse.
00:48:54: Das ist ganz, ganz schwierig, etwas rauszugreifen, was mir wirklich in Erinnerung geblieben ist.
00:48:59: Nicht in dem Jahr zwei Tausend Sechs, sondern da haben wir es ja leider nicht geschafft, sonst sind wir gegen Italien im Halbfinale ausgeschieden.
00:49:04: Aber in dem Jahr zwei Tausend Fünfzehn wurden wir Weltmeister.
00:49:07: Und das war die erste goldene Henne in Leipzig.
00:49:10: Und wir hatten dort... Drei Kicker aus allen drei Weltmeisterschaften, also den grandiosen Horst Eckel der Vierundfünfziger-Mannschaft.
00:49:18: Von siebzig hatten wir Bernd Hölzenbein von Neunzig Bodo Ilkner und von dem aktuellen Team Pierre Mertesacker und Sami Kedira.
00:49:27: Und Andreas Burani sang ein Hoch auf uns und die ganze Halle stand.
00:49:31: Und als die Jungs reinkamen, das war ein Gänsehaut-Feeling.
00:49:35: Ich habe mir sonst nie eine goldene Hände im Nachgang noch mal komplett auf DVD oder im Stream angeschaut.
00:49:40: Immer so punktuell für die Nachbarer, aber nie einmal ganz durch.
00:49:43: Aber das Ding habe ich mir, glaube ich, schon dreißig mal angeschaut.
00:49:45: Ich krieg jedes Mal wieder Gänsehaut, weil die Stimmung so einzigartig war.
00:49:48: Und auch dieses Bild ging natürlich, ich will jetzt nicht sagen um die Welt, aber das gab es halt noch nicht, diese ganze Welt meist auf einem Foto zusammen.
00:49:55: Das war schon toll.
00:49:56: Das ist etwas, was mir in Erinnerung geblieben ist und bleiben wird.
00:49:59: Und natürlich, ich durfte großartige Menschen interviewen von Amel Müller-Stahl.
00:50:04: Herbert Köfer habe ich mit hundertzwei Jahren, glaube ich, die goldenen Hände fürs Lebenswerk noch verlieren.
00:50:10: Das sind schon Dinge, die die Spaß machen, aber auch die ganzen politischen Interviews.
00:50:14: Eine Geschichte, ja, die ist mir auch in Erinnerung.
00:50:16: Wir haben, zwei tausendsechzehn, das einzige Interview einer Unterhaltungszeitschaft mit Angela Merkel gemacht, im Wahlkampf, als sie das letzte Mal angetreten ist.
00:50:27: Und sie hat bei uns dann das erste Mal tatsächlich über den Diesel-Skandal gesprochen.
00:50:32: über die Sanktionen des Diesel-Kanals und darüber, dass wir den Verbrenner-Motor abschaffen sollten oder wollten.
00:50:38: Ja, und das Ding haben wir über einen Ticker gejagt und dieses Interview wurde in der Tat weltweit zitiert.
00:50:42: Wir waren in New York Times, wir waren in The Washington Coast, wir waren in der Prafter, ich war in Indien mit Merkel zusammen auf der Titelseite, dann gibt es in Spanien eine eigene Autozeitschrift, so wie bei uns Automotorsport, auch da das Foto, wie ich mit Angela Merkel da saß.
00:50:56: Philipp Welte, unser Vorstand rief mich damals an und sagte, Herr Kubus, Herr Kubus, damals war noch quasi, mich rief eben grad das Büro Zetsche an.
00:51:05: Die Kanzlerin hätte in der Superillo gesagt, sie würde den Verbrenner abschaffen.
00:51:08: Und bei Mercedes sind jetzt alle völlig aufgeregt.
00:51:11: Kann der sich mal anrufen?
00:51:13: Das muss doch ein Irrtum sein, sag ich mal.
00:51:14: Lieber Herr Welter, das hat sie tatsächlich gesagt.
00:51:17: Und dann hat Mercedes mich angeht.
00:51:18: Also solche Dinge, das ist dann schon ganz witzig.
00:51:22: Ich habe
00:51:22: übrigens heute Morgen im Radio gehört, dass jeder vierte in Deutschland sich Angela Merkel als Bundeskanzlerin zurückwünscht.
00:51:27: Da guckst du, Marc.
00:51:29: Ja, es geht hier mal so ein Gerücht rum, wo sie jetzt jetzt wohnt.
00:51:33: Das ist jetzt so was, was mich so gar nicht interessiert.
00:51:35: Naja, aber wenn du in der, also ich mein, ich wohne ja in Wandlitz und das ist ja nicht so weit weg.
00:51:40: Sie hat, glaube ich, ein Templin ist ja, glaube ich,
00:51:42: aufgewachsen.
00:51:43: Ja, hier war Kreis und so weiter und so fort.
00:51:45: Und sie sollte wohl, wollte mal ein Haus in Wandlitz auch bauen, aber niemand weiß genau, wo sie denn jetzt eigentlich privat wohnt.
00:51:53: Großgeheim.
00:51:54: Dann empfehle ich dir, liest regelmäßig superilo, dann
00:51:59: wirst du es irgendwann.
00:52:02: Das gehört zur geschützten Privatspferde.
00:52:04: Stefan,
00:52:05: wir sind schon durch.
00:52:06: Eine Frage bleibt noch.
00:52:07: Aber das war ein kurzweiliges Thema, würde ich sagen.
00:52:10: Das ist auch ein schönes Thema.
00:52:13: Ja, ich könnte stundenlang über... Das macht das Spaß.
00:52:16: Abschließend.
00:52:18: Was würdest du dir für die nächsten dreißig Jahre für die Menschen in Osten und dann am Ende aber auch über Gesamtdeutschland wünschen?
00:52:24: Ich würde mir wünschen, dass wir uns weiter annähern, dass wir die Vorurteile abbauen und dass wir tatsächlich die Wunschverstellung der gelebten Einheit in die Realität umsetzen.
00:52:37: Also diese Parole von damals, wir sind ein Volk, sollten wir vielleicht mal versuchen zu leben.
00:52:43: Das ist es genau, nicht nur darauf warten, dass es andere tun oder dass die Supermittel darüber schreibt oder andere Medien, sondern dass wir jeder einzelne ist irgendwie... Aufgefahren.
00:52:51: Jeder selbst dazu weiter.
00:52:52: Und ich würde mir wünschen, dass dieses Land es schafft und die Menschen in diesem Land es schaffen, die Demokratie stabil zu halten und die Ränder, egal ob links oder rechts, auch bitte schön am Rant zu lassen.
00:53:03: Ja, das ist, glaube ich, wunderbares Schlusswort.
00:53:06: Schöner kann man es, glaube ich, nicht beenden.
00:53:07: Ja, aber
00:53:08: kannst du mir jetzt irgendwie interessieren nach diesem...
00:53:11: Für mich gibt es im Kopf keine Unterschiede.
00:53:15: Wenn wir für dich jetzt eigentlich auch nicht kommen, sagen wir mal ehrlich, du ziehst jetzt darüber.
00:53:18: Darüber.
00:53:20: Sagt man dann auch rüber.
00:53:22: Sagt man dann auch rüber.
00:53:23: Sagt man dann auch rüber.
00:53:25: Sagt man dann auch rüber gemacht.
00:53:26: Wir wollen jetzt
00:53:27: in der Entwicklung sein.
00:53:28: Ja,
00:53:28: genau, genau.
00:53:29: Das
00:53:30: ist super.
00:53:31: Geht's denn dir damit?
00:53:32: Nee, das Gespräch hat dir richtig gut getan.
00:53:35: Also noch ein Versuch.
00:53:37: Du ziehst doch dahin, sagst
00:53:38: du.
00:53:38: Ja, genau.
00:53:38: Versuch,
00:53:39: du ziehst das dahin.
00:53:40: Ja, das richtig.
00:53:40: Mach's rüber.
00:53:41: Freu ich mich drauf.
00:53:42: Hinzu.
00:53:43: Wandlitz ist schön.
00:53:45: Viel Wald drumrum.
00:53:46: Viele
00:53:46: sehen.
00:53:47: Das ist gut für Marc.
00:53:48: Das ist sehr gut für Marc.
00:53:50: Für einen Hund und so, super.
00:53:52: Was hast du für einen
00:53:53: Hund?
00:53:53: An Australian Shepherd.
00:53:54: Ah, okay.
00:53:55: Du hast auch Hunde, habe ich gerade.
00:53:57: Ich habe zwei Rich Spacks, ja.
00:53:58: Zwei gleich.
00:53:59: Die brauchen auch ordentlich Auslauf.
00:54:01: Ja, das ist richtig, aber sie haben den großen Vorteil, sie spielen weder noch, möchten sie Bällchen oder sonst irgendwas, die legst du zu Hause ab und dann liegen die zehn Stunden, zwölf Stunden, vier, zwei Stunden, je nachdem.
00:54:13: Sie brauchen nur regelmäßig Fressen und wenn sie draußen bin, schalte er um, dann können sie aber laufen.
00:54:17: Stunde, zwei, drei, vier.
00:54:19: Da fällt nur keine Katze und kein Eichhörchen kommen, da wirst du
00:54:22: nicht.
00:54:23: Zwei mal vierzig Kilo, da wäre die Arme schon lang, wenn es Eichhörns nur um die Ecke kommt.
00:54:27: Kann
00:54:29: man ja gar nicht mehr halten, oder?
00:54:30: Lässt den Laufen an.
00:54:32: Nein, nein, Gott, du musst ja versuchen, zu stoppen, bevor sie im Trab kommen.
00:54:38: Also so große und kräftige Hunde muss da schon einigermaßen erzogen haben, weil sonst kannst du dir wirklich nicht halten.
00:54:46: Ja, Stefan, vielen, vielen Dank für deine Zeit.
00:54:48: Sehr, sehr gerne.
00:54:49: Es hat wirklich viel, viel Spaß gemacht und du hast uns, glaube ich, einen sehr schönen Einblick und auch einen Querschnitt in den Zustand der Bundesrepublik zwischen Ost und West gegeben.
00:54:58: Ich hoffe sehr, dass das, was du dir wünscht, auch gelebt wird, weil das ist ja wie in so vielen Dingen.
00:55:05: Die Politik kann nur die Rahmenrichtigen bieten, ausfüllen müssen es die Menschen.
00:55:08: Absolut,
00:55:09: ja.
00:55:10: Freue ich mich auf meinen Umzug darüber zu machen, Herr Leisner.
00:55:13: Das glaube ich dir.
00:55:13: Ich finde das auch schön.
00:55:14: Weil das ist wirklich ein schönes Fläckchen Erde und ein Katzensprung nach Berlin, sofern man das nicht im morgendlichen Werkverkehr machen muss.
00:55:21: Da braucht man für ca.
00:55:22: thirty Kilometer bis zu mal Alex eineinhalb Stunden, das ist uncool.
00:55:25: Also,
00:55:25: mit dem Auto.
00:55:26: Das ist aber noch schnell.
00:55:27: Das ist doch schnell, ja, okay.
00:55:29: Aber nee, also, wie gesagt, vielen, vielen lieben Dank, lieber Stefan.
00:55:32: Ja, sehr, sehr gerne.
00:55:32: Also vielen Dank, dass ich hier sein durfte und dass ich auch ein bisschen... ... mal über diese ganzen Dinge sprechen darf, ... ... weil wie gesagt die Zeitschrift ... ... wird ja eher im Osten gekauft, ... ... aber wenn jemand aus Westdeutschland ... ... sie haben möchte und sie nicht kriegt, ... ... soll mir eine Mail schreiben ... ... und dann werden wir dafür sorgen, ... ... dass ihr zu Mann und zu Frau kommt.
00:55:49: So machen wir das.
00:55:50: Wir blenden deine E-Mail-Dressen.
00:55:51: Sehr,
00:55:51: sehr gern.
00:55:51: Sehr, sehr gern.
00:55:53: Sehr, sehr gern.
00:55:54: Wir führen die Super-Elo auch im Westen jetzt zum Erfolg.
00:55:56: Das ist super.
00:55:57: Das ist
00:55:57: super.
00:55:57: Okay?
00:55:58: Genau.
00:55:58: Und alle, die noch nicht im Osten gewesen sind, ... ... wir haben ja vorhin gehört, ... ... es gibt einige ... ... wirklich hinfahren, es lohnt sich.
00:56:03: Es lohnt sich.
00:56:04: Es lohnt
00:56:05: sich.
00:56:05: Ich war letzte Woche, der vorletzte Woche, drei Tage mit fünfzehn Kumpels in der sechsten Schweiz zum Wandern.
00:56:10: Das ist
00:56:11: großartig.
00:56:12: Ich
00:56:12: hab dann auch meine Knochen nicht mehr gespürt, also das ist schon, aber wunderbar.
00:56:17: Also alle hin und denkt immer
00:56:21: dran.
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